Sozialstation

Die Sozialstation erbringt ihre Leistungen im Bereich der häuslichen Krankenpflege gemäß der geltenden Gesetze und der Rahmenvereinbarung mit den Trägern der gesetzlichen Krankenversicherung in der jeweils aktuellen Fassung. Entsprechendes gilt im Bereich der gesetzlichen Pflegeversicherung und der Sozialhilfe (Bundessozialhilfegesetz)

Die Hauptaufgabenfelder der Sozialstation sind die häusliche Alten- und Krankenpflege. Neben der Grundpflege wie Waschen, Duschen und Baden können dies z.B. Verbandwechsel, Injektionen oder Medikamentengabe sein. Hierfür stehen ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung. Unsere Leistungen sind auf die Unterstützung von Personen ausgerichtet, die infolge ihres körperlichen oder seelischen Zustandes oder ihres Alters in spezifischer Weise auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen sind. Die Erbringung von Leistungen der Caritas-Sozialstation wird nicht von der Zugehörigkeit zu einem religiösen Bekenntnis abhängig gemacht.


Ansprechpartnerin:



Gabriele Ernst, Leiterin/ Pflegedienstleiterin

Telefon: 0531/ 38008-43


Öffnungszeiten:
Mo.- Do. 8:00 - 16:00 Uhr
Fr. 8:00 - 14:00 Uhr

Telefax:
0531/ 38008-54

E-Mail:
g.ernst@caritas-bs.de
sozialstation@caritas-bs.de
medizinproduktebeauftragte@caritas-bs.de

Anschrift:
Kasernenstr. 30, 38102 Braunschweig


Unser Ziel ist es, den Menschen, die unseren Dienst in Anspruch nehmen, zu helfen ein hohes Maß an Wohlbefinden in ihrer häuslichen Umgebung beizubehalten bzw. zu erreichen.

Dazu gehört:

  • dass wir jeden Menschen mit Würde und Respekt behandeln

  • dass wir den von uns betreuten Menschen in pflegerische Entscheidungen mit einbeziehen

  • dass soziale, kulturelle und psychologische Bedürfnisse als solche anerkannt und in der Pflege berücksichtigt werden

  • dass wir eine Atmosphäre schaffen, in der Angehörige sich jederzeit positiv angenommen und aktiv einbezogen fühlen

  • dass wir in der letzten Phase ihres Lebens Sterbende und ihre Angehörige/Freunde begleiten sowie ihre religiösen und kulturellen Vorstellungen berücksichtigen

  • dass wir Bindeglied zur Kirche sind, wenn der zu betreuende Mensch diesen Wunsch äußert.

  • dass die Schweigepflicht über Personen und Daten eingehalten wird

Wir sind bestrebt den Menschen, die unsere Einrichtung in Anspruch nehmen, ein hohes Pflegeniveau zu garantieren.

Pflegebedürftige werden auf Anfrage von der leitenden Pflegekraft (bzw.) ihrer Vertretung besucht. Aufgrund des Erstbesuchs und des Abklärens der pflegerischen Situation wird gezielt festgelegt, welche Mitarbeiter/-innen der Sozialstation die Versorgung übernehmen. Bei der Dienst- und Einsatzplanung wird die entsprechende Qualifikation der Mitarbeiter/-innen berücksichtigt.

 

 „Pflege ist ein anspruchsvoller Beruf"

Caritasverband Braunschweig bedankt sich am Tag der Pflege bei den Mitarbeitern der Sozialstation

Von Sabine Moser

Am heutigen Tag der Pflege hat der Caritasverband Braunschweig e.V. seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation, die im Bereich der ambulanten Pflege tätig sind, zu einem Frühstück eingeladen.

„Unsere Pflegekräfte setzen sich bei der Pflege zu Hause tagtäglich unermüdlich für Menschen ein, die Hilfe benötigen. Sie verdienen Anerkennung und Dank, vor allem aber gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen. Eine tarifgerechte Bezahlung gehört bei uns selbstverständlich dazu“, sagt Magdalena Gruber, Vorstand des Caritasverbandes, und sieht den Tag als gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Pflege ist ein anspruchsvoller und komplexer Beruf und es benötigt viel Empathie, um Patienten und Pflegebedürftige ihren Bedürfnissen entsprechend zu versorgen“, betont Gruber. 39 Frauen und Männer arbeiten derzeit beim ambulanten Pflegedienst, 2017 haben sie in der Stadt 492 Pflegebedürftige versorgt.

Inzwischen habe der Personalmangel in der Pflege zunehmende Auswirkungen, die zuerst die Pflegebedürftigen, ihre Angehörigen und die Pflegekräfte selbst zu spüren bekommen. „Ein wesentlicher Dreh- und Angelpunkt für die Zukunftssicherung in der Pflege ist eine gute und qualifizierte Ausbildung. Dafür müssen aber auch die Rahmenbedingungen stimmen“, fordert der Caritasvorstand in Braunschweig. Mit der anstehenden Reform der Pflegeberufe will die Politik die Weichen für eine zukunftsfähige Ausbildung legen.

Ab 2020 wird die Ausbildung in der Pflege einheitlicher. Nach dem neuen Pflegeberufegesetz können die neuen „Pflegefachfrauen“ und „Pflegefachmänner“ künftig nach der Ausbildung sowohl in der Altenpflege als auch in der Kranken- und Kinderkrankenpflege eingesetzt werden.

Gruber ist sich sicher: „Für die Gewinnung und Erhaltung von qualifiziertem Personal brauchen wir mehr Zeit für die Pflege!“ Sie fordert mehr gesellschaftliche Anerkennung und ein besseres Image für den Pflegeberuf. Baustein hierfür sei eine qualitative und quantitative Personalausstattung, die ein Arbeiten „nach den Regeln der Kunst“ ermögliche. „Dazu gehört auch, dass man in diesem Beruf gesund alt werden kann.“

Der Tag der Pflege wird in Deutschland seit 1967 am 12 Mai - dem Geburtstag von Florence Nightingale - begangen. Die britische Krankenschwester gilt als Pionierin der modernen Krankenpflege.

Vorschlag Bildunterschrift: Die 39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas-Sozialstation versorgen täglich etwa 200 Patienten ambulant, einige davon mehrfach.
Foto: Caritasverband Braunschweig.