Caritas Kindertagesstätte
St. Kjeld

 

Caritas Kindertagesstätte
St. Joseph
 

Vergleiche nie ein Kind mit einem anderen, 
sondern immer nur mit sich selbst.
                               
 Johann Heinrich Pestalozzi

 

Ansprechpartner:

  Johann Radisic, Erzieher

Kindertagesstätte St. Kjeld

Kindertagesstätte St. Joseph

Öffnungszeiten:  
7:30 bis 16:30 Uhr

Telefon: 0531/ 82694

E-Mail:
kita.st.kjeld@caritas-bs.de

Anschrift:  
Pfingststr. 1a, 38118 Braunschweig
Öffnungszeiten:  
7:30 bis 16:30 Uhr

Telefon: 0531/ 12974815

E-Mail:
kita.st.joseph@caritas-bs.de

Anschrift:  
Goslarsche Str. 7, 38118 Braunschweig
Betreuungsangebot:
 
1 Krippe 15 Kinder im Alter von 11 Monaten bis 3 Jahren
2 Gruppen 20 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren mit Betreuungsangebot von mindestens 7 Stunden
Eine VGS-Hortgruppe 12 Grundschulkinder
In unserer Hortgruppe werden Kinder der umliegenden Grundschulen aus dem Wohngebiet betreut.
Betreuungsangebot:
 
2 Krippen 15 Kinder im Alter von 11 Monaten bis 3 Jahren

Konzept:
Vorwort

Mit unserer Konzeption möchten wir Mitarbeiter/innen der Kindertagesstätte St. Kjeld den Eltern, der Schule, der Gemeinde und dem gesamten Umfeld einen Einblick in unsere Arbeit geben. Diese Transparenz soll auf uns aufmerksam machen und interessierte Eltern den Weg zu uns öffnen. Wir nehmen Veränderungen der Pädagogik und der Lebensbedingungen in unserem Einzugsgebiet an und setzen diese immer wieder in unserer Arbeit um.

Leitgedanken für unsere Arbeit

Aus unserer christlichen Verantwortung als Mitarbeiter der Caritas steht das Wohl der Kinder und ihrer Eltern im Vordergrund unserer Arbeit. Orientierung dafür ist die Lebensrealität in unserem Einzugsgebiet. Wir wollen Eltern und Kinder in ihrem Miteinander unterstützen und begleiten. Wir erfüllen auch einen gesetzlichen Auftrag, der 1992 im Niedersächsischen Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder festgelegt worden ist. Erstmalig wurde den Kindertagesstätten ein eigener Bildungsauftrag gegeben.

Beispiele dafür sind:
- Kinder in Persönlichkeit stärken,
- Kinder in sozialverantwortliches Handeln einführen
- Kreativität, Erlebnisfähigkeit und Phantasie fördern

Rahmenbedingungen

Unser vielgeliebter „Schuhkarton“ steht seit 1972 im westlichen Ringgebiet der Stadt Braunschweig. Der Westpark als Naherholungsgebiet gibt uns die Möglichkeit viele Außen Erfahrungen zu sammeln. Einige unserer Mitarbeiter/innen begleiten schon seit vielen Jahren Kinder, die unsere Einrichtung besuchen. Inzwischen kommt es auch zu einem Wiedersehen von Ehemaligen, die ihre Kinder jetzt in die Kindertagesstätte bringen.

Im August 2002 haben wir unser Angebot um eine kleine VGS-Hortgruppe erweitert. Diese befindet sich in den Räumen der katholischen Kirchengemeinde St. Joseph, Goslarsche Straße 7.

Die Kinder unserer Einrichtung haben die Möglichkeit, sich in großen hellen Räumen zu erleben und zu erfahren. Ein großes Außengelände mit altem Baumbestand, das sich an die Kindertagesstätte anschließt, lädt zum Toben, Staunen und Spaß haben ein.

Öffnungszeiten

In der Zeit von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr haben Sie die Möglichkeit unterschiedliche Buchungszeiten zu wählen. Diese haben eine Spanne von 4 bis 10 Stunden.

Der Hort ist in der Zeit von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr und in der Ferien von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Personelle Besetzung

In unserer Einrichtung sind zurzeit zehn pädagogische Fachkräfte tätig, die in den unterschiedlichen Gruppen eingesetzt werden. Weitere Kräfte in unserer Einrichtung sind ein Zivildienstleistender, eine Mitarbeiterin im Freiwilligen Sozialen Jahr und eine Küchenhilfe. Im Rahmen ihrer Ausbildung bieten wir Praktikanten die Möglichkeit, unser Berufsfeld kennen zu lernen.

Pädagogische Arbeit

Die pädagogische Arbeit in der Kindertagesstätte erfordert von uns Mitarbeiter/Innen ein hohes Maß an Fachwissen, Flexibilität, persönlichem Engagement wie z.B. Annehmen des Einzelnen, Offenheit, Ehrlichkeit, Gefühle zeigen, Vertrauen schaffen und Rücksichtnahme. In den altersgemischten Gruppen ist das lebenspraktische Lernen einer der Schwerpunkte unserer Arbeit. Um diese Schwerpunkte zu erkennen, bedarf es gezielter Beobachtungen des Entwicklungsstandes und der individuellen Persönlichkeit der Kinder. Im Hortbereich praktizieren wir zur Findung eines Gesamtbildes den Austausch mit den Klassenlehrern/innen. Unsere Ziele sind, die Kinder anzunehmen wie sie sind, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken, Vorurteile abzubauen, voneinander zu lernen und ihnen die Chance zu geben, sich ihren Fähigkeiten entsprechend zu entwickeln. Weitere Lernbereiche sind die Förderung kognitiver Fähigkeiten und der Freude am Lernen, Sprache und Sprechen, Ästhetische Bildung, Natur und Lebenswelt, der Bereich der Gesamtmotorik und Gesundheit so wie ethische und religiöse Fragen. Den zuletzt genannten Punkt haben wir weiter hinten im Konzept noch etwas präziser ausgeführt. Gemeinsam mit den Kindern begeben wir uns auf Entdeckungsreise, um zu erfahren, wie das Zusammen-Leben in unserer Einrichtung ist.

In Projekten können wir:

- Gemeinsam erleben
- Entscheidungen treffen
- Gefühle ausleben und zulassen
- Vertrauen entwickeln
- Konflikte ausleben
- Selbständigkeit üben und erlernen
- Verantwortung lernen
- Umgang mit verschiedenen Materialien erfahren
- Außenaktionen, z.B. Waldtage, Spaziergänge
- gegenseitig aufeinander Rücksicht nehmen
- sich selbst wahrnehmen und erkennen

Gemeinsam wird das Thema erarbeitet. Dazu werden Bücher gewälzt, Straßenkarten studiert und was sonst noch dazu notwendig ist. Jahreszeitliche Feste und Aktivitäten werden genauso berücksichtigt und eingeplant. Durch Studientage, Fort- und Weiterbildungen erweitern wir unser fachliches Wissen. In den letzten Jahren haben wir unsere Arbeitsfelder in die Bereiche Einzelintegration und Förderung von sprachauffälligen, verhaltensauffälligen und entwicklungsverzögerten Kindern erweitert. Die im Vorschulalter gesammelten Erfahrungen der Kinder werden im Hortbereich ergänzt und gestärkt um eigenständig und eigenverantwortlich handeln zu können. Gemeinsam mit den Kindern suchen wir Freiräume, um dieses einzuschätzen, auszuprobieren und verwirklichen zu können. Bei der Durchführung der Hausaufgaben besteht für jedes Kind die Möglichkeit individuell auf seine Bedürfnisse, Nöte und Fragen einzugehen.

Tagesabläufe und besondere Anforderungen in den verschiedenen Betreuungsformen
Krippe

Eingewöhnung

Die Eingewöhnungsphase beginnt mit dem Aufnahmegesprächen nach Abschluss des Betreuungsvertrages. Diese Gespräche sind intensiver und detaillierter als in den Alterstufen darüber.

Die Leitung und die Erzieher informieren sich vorab bei den Eltern über das individuelle Verhalten des Kindes mit folgenden Fragen:

Gibt es ein Lieblingskuscheltier für den Tag?
Wie sieht der Tagesrhythmus Ihres Kindes zurzeit aus?
Welche Schlafgewohnheiten hat Ihr Kind?
Womit spielt Ihr Kind gerne?
Welche Eigenarten hat Ihr Kind?
Was kann ihr Kind verunsichern oder was löst bei Ihrem Kind Ängste aus?
Was isst und trinkt Ihr Kind gerne?
Nimmt Ihr Kind schon feste Nahrung zu sich?
Braucht Ihr Kind zwischendurch ein Fläschen?
Hat Ihr Kind schon Erfahrung mit kurzfristigen Trennungsphasen?
Hat Ihr Kind eine Allergie?
Welche Kinderkrankheiten hatte es schon?

Dieser Fragenkatalog kann individuell noch erweitert werden.

Die Eingewöhnung (Berliner Modell) wird in drei Phasen verlaufen. Für die Eingewöhnung sind mindestens 2 Wochen, besser wäre es einen Zeitraum von 3 -4 Wochen einzuplanen.

1.Grundphase (3 Tage)
Eltern bzw. eine vertraute Bezugsperson kommen und gehen mit dem Kind. Die Erzieherinnen nehmen in der Zeit Beziehungskontakt auf.

2. Trennungsphase – Stabilisierungsphase (Ab dem 4 Tag) Eltern bzw. eine vertraute Bezugsperson verlassen für kurze Trennungsphasen die Gruppe, kehren dann nach einer vereinbarten Zeit zurück. Diese Zeiten werden nach Absprache festgelegt.

3.Schlussphase

Eltern bzw. eine vertraute Bezugsperson sind nicht mehr anwesend, aber abrufbereit.

Die Eingewöhnungszeit ist beendet wenn das Kind die Erzieherin als Bezugsperson angenommen hat.

Tagesablauf in der Krippe

Der Tag in der Krippe beginnt um 8.00 Uhr.
Bis 8.30 Uhr sollen alle Kinder in der Gruppe sein.
In der Zeit von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit zu frühstücken.
Angebote, Spiel und Ruhephasen finden je nach Tagesablauf und Situation der Kinder statt.
 Um 11.30 Uhr wird gemeinsam zu Mittag gegessen.
Nach dem Wickeln werden die Kinder für die Ruhe/Schlafphase vorbereitet.
Um 14.00 Uhr gibt es eine Teepause. Für das Frühstück sowie für die Teepause bringt sich jedes Kind etwas in seiner Brottasche mit. Die Krippe bietet den ganzen Tag Getränke in Form von Wasser, Tee und Milch nach Bedarf an.

Kindertagesstätte

Eingewöhnung in die Kindertagesstätte

Vor Beginn des Kindergartenjahres wird mit den Eltern ein Besuchstermin vereinbart in dem die Eingewöhnungszeit abgesprochen wird.

Fragen dazu sind:
Gibt es ein Lieblingskuscheltier für den Tag?
Hält Ihr Kind Mittagsschlaf?
Hat Ihr Kind schon Erfahrung mit kurzfristigen Trennungsphasen?
Womit spielt Ihr Kind gerne?
Welche Eigenarten hat Ihr Kind?
Was isst und trinkt Ihr Kind gerne?
Dieser Fragenkatalog kann individuell noch erweitert werden.

Tagesablauf

Die Tag im Kindergarten beginnt um 8.00 Uhr.
In der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 9.00 Uhr sollen alle Kinder in der Gruppe sein.
Ab 8.00 Uhr können die Kinder in der Gruppe frühstücken.
 Freispiel und Angebotsphasen orientieren sich an den Kindern und an der Planung der Gruppenarbeit.
Die Kinder der 4 Stunden Gruppe werden jetzt abgeholt und die Kinder der Gruppe mit 7 und mehr Stunden essen jetzt Mittag.
Nach dem Essen werden Zähne geputzt und eine ruhigere Gruppenzeit beginnt. Jüngere Kinder werden zum Ausruhen hingelegt.
Am Nachmittag haben die Kinder noch einmal die Möglichkeit ab 14.15 Uhr eine Teepause zu machen.
Ab 15.00 Uhr werden die ersten Kinder abgeholt.

Hort

Aufnahme in den Hort

Für Eltern und Kinder beginnt jetzt ein neuer Abschnitt, daher ist es wichtig eine gute Zusammenarbeit zu pflegen. Für die Erzieherin ist es wichtig im Vorfeld einige Dinge geklärt zu haben:

Welche Schule besucht ihr Kind?
Wie heißt die/der Klassenlehrer ihres Kindes?
Kennt Ihr Kind eines der anderen Kinder in der Gruppe?
Muss Ihr Kind am Nachmittag z.B. zum Sport geschickt werden?

Tagesablauf

Um 13.00 Uhr kommen die Hortkinder aus der VGS-Betreuung in der Schule.
Nach einer kurzen Begrüßung wird Mittag gegessen. Danach werden Zähne geputzt.
In der Zeit von ca. 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr werden Hausaufgaben gemacht.
Um 15.00 Uhr wird eine Teepause gemacht.
Nach der Teepause beginnen die Freizeitaktivitäten. Es wird gespielt, experimentiert, gebastelt oder gebaut. Bei jedem Wetter besteht die Möglichkeit nach draußen zu gehen. Dafür steht der Schulhof der katholischen Grundschule Hohestieg zur Verfügung oder die Gruppe geht zum nahe liegenden Spielplatz.

In den Ferien ist die Gruppe von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Die Ferienangebote werden gemeinsam mit den Kindern geplant und orientieren sich an Bedürfnissen der Gruppe.

Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Der Übergang zwischen Kindertagesstätte und Grundschule ist für Kinder genau wie der Eintritt in die Kindertagesstätte ein wichtiger Schritt in ihrer Entwicklung. Wir streben eine Verstärkte Zusammenarbeit mit den Grundschulen an. Ziel ist es einen möglichst reibungslosen Übergang gelingen zu lassen.

Qualitätsentwicklung

2003 haben wir in unserer Einrichtung ein Qualitätssystem eingeführt. Dieses wird fortlaufend weiter geschrieben.

Christliche Erziehung

Kinder verschiedener Glaubensrichtungen treffen sich in unserer Einrichtung. Wir vermitteln den uns anvertrauten Kindern christliche Werte im täglichen Leben, d.h. für uns, Kinder anzunehmen, wie sie sind und sie in ihrer Einzigartigkeit als Mensch zu sehen. Christliche Erziehung heißt für uns auch, dass wir kirchliche Feste und deren Hintergründe mit den Kindern gestalten und feiern. Die katholische Kirchengemeinde St. Joseph unterstützt uns in dieser Arbeit.

Elternarbeit

Elternabende, Eltern - Kind -Feste, Kennenslernnachmittage und Möglichkeiten der Hospitation geben Einblicke in unseren Tagesablauf. Auf diesem Wege Eltern haben die Möglichkeit sich zu informieren und sich untereinander kennen zulernen.  In persönlichen Gesprächen, zwischen Eltern und Erziehern besteht die Gelegenheit, sich über das einzelne Kind auszutauschen. Elternbriefe informieren über die aktuelle Situation in der Gruppe oder in der Einrichtung. Der pädagogische Beirat, bestehend aus Elternvertretern, Mitarbeitern der Gruppen, Leitung, Geschäftsführer des Caritasverbandes und weiteren Mitgliedern, hat die Aufgabe beratend auf das Leben in der Einrichtung Einfluss zu nehmen. Das Jahreszeitencafe bietet die Möglichkeit zum klönen und zum gegenseitigen Austausch.

Schluss

Wenn wir Sie für unsere Arbeit interessiert haben, schauen Sie bei uns vorbei um persönlich mit uns ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf eine interessante Zeit mit Ihnen und Ihren Kindern.

 

Bundesprogramm "Sprach-Kitas"

 

Alle Kinder sollen von Anfang an von guten Bildungsangeboten profitieren. Im Januar 2016 hat daher das neue Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet.

Mit dem neuen Programm fördert das Bundesfamilienministerium alltagsintegrierte sprachliche Bildung als festen Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit.

Denn Sprache ist der Schlüssel: Durch sie erschließen wir uns die Welt, treten mit Menschen in Kontakt und eignen uns Wissen an. Studien haben gezeigt, dass sprachliche Kompetenzen einen erheblichen Einfluss auf den weiteren Bildungsweg und den Einstieg ins Erwerbsleben haben. Dies gilt besonders für Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund.

gefördert vom:
Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

www.bmfsfj.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


www.fruehe-chancen.de/sprach-kitas