Herzlich willkommen

auf der Internetseite des Caritasverbandes Braunschweig e.V. Diese Seite soll Aufschluss über die Arbeit, die Leistungen und die Geschichte unseres Verbandes geben. Weiterhin möchten wir Ihnen auf diesem Wege viel Spaß bei der Besichtigung unserer Seite wünschen. Falls Sie Fragen bzw. Anregungen haben, schicken Sie uns diese einfach per E-Mail zu.

 

 

Was bedeutet eigentlich Heimat?


Der Kubaner Alfonso Prats und sein Sohn Jonathan (4) machen mit bei der Fotoaktion auf dem Roten Sofa. Foto: Sabine Moser.

Eine Aktion der Caritas in Braunschweig bringt auf den Kohlmarkt zahlreiche Menschen zusammen

Von Sabine Moser

Für die einen ist Heimat bunt, für die anderen ist Heimat ein Gefühl, ein Ort oder einfach nur ein Platz, wo man sich wohl oder angenommen fühlt. Heimat ist für jeden etwas anderes.

„Heimat ist ein wichtiges Thema“, betont Magdalena Gruber, Vorstand im Caritasverband Braunschweig. „Wir versuchen das Jahresthema unseres Verbandes hier umzusetzen. Wir wollen hervorheben, wie wichtig es ist, anzukommen und eine Heimat zu finden. Wir brauchen keine Parallelgesellschaften“, sagt Gruber deutlich.

Deshalb lud der Wohlfahrtsverband kürzlich unter dem Motto „Zusammen sind wir Heimat“ zu einer offenen Aktion auf den Kohlmarkt ein. Es kam zu Begegnungen zwischen Jung und Alt, Einheimischen, Zugezogenen und Migranten. Für den Kuchen sorgten die Eltern, deren Kinder eine der sechs Caritas-Kitas der Stadt besuchen. Daneben luden die Stände mit Kaffee und internationale Süßigkeiten zum Verweilen.

Auch Propst Reinhard Heine, Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Aegidien, machte einen Abstecher auf den Kohlmarkt. Für ihn ist Heimat ein Stück Geborgenheit: „Heimat sind Menschen, die ich mag und die mich mögen.“

Besonderer Magnet war eine Fotoaktion auf dem Roten Sofa. Hier konnten sich Freunde und Bekannte, aber auch Menschen, die sich zufällig auf dem Kohlmarkt trafen, in einem mobilen Bilderrahmen fotografieren lassen. Die Bilder wurden dann auf bereitgestellten Leinwänden ausgestellt.

Auch Alfonso Prats lässt sich mit seinem vierjährigen Sohn Jonathan ablichten. Er stammt aus Kuba, für ihn sind Beziehungen zu Personen wichtiger als zu Orten. „Heimat ist für mich die Familie," sagt der junge Vater nachdenklich. Lena Manke, die von Berlin nach Braunschweig zog, differenziert: „Heimat ist, wo ich herkomme, hier ist mein Zuhause.“ Andrej Suchov fühlt sich als Braunschweiger. „Heimat ist das Land, mit dem ich mich verbinde, wo ich mich wohlfühle“, erläutert er mit russischem Akzent.

Für die Kinder gab es Zuckerwatte und Luftballons zum Mitnehmen oder Steigenlassen. Außerdem bemalten die Mädchen und Jungen Postkarten mit ihren Ideen vom eigenen Zuhause. Daneben stellten Mitarbeiter aus verschiedenen Einrichtungen der Caritas ihr breitgefächertes Angebot vor. Dazu zählt Nachbarschaftshilfe ebenso wie Migrations- und Flüchtlingsberatung, der Jugendmigrationsdienst oder die Arbeit in den Familienzentren, zudem ein Patenschaftsprojekt sowie der Gesprächskreis in der katholischen Gemeinde St. Albertus Magnus.

Die Caritas bleibt aber nicht bei der Kampagne stehen. „Die Aktion ist vergänglich, aber ein Impuls. Wir müssen Migranten deutlicher willkommen heißen und ihnen entgegengehen, Plattformen bieten“, fordert Gruber.

 
Pressemitteilung                               Braunschweig, 10. Mai 2017

Ein Dankeschön für unermüdlichen, kompetenten Einsatz

Der Caritasverband Braunschweig bedankt sich zum Tag der Pflege am 12. Mai bei seinen Pflegekräften – Vorstand Magdalena Gruber fordert bessere Bedingungen im Pflegealltag


Magdalena Gruber (vorn rechts), Vorstandsmitglied des Caritasverbands Braunschweig, dankt anlässlich des Tages der Pflege am 12. Mai Gabriele Ernst (vorn links), Pflegedienstleiterin der Caritas-Sozialstation, und ihren Mitarbeitenden. Die Sozialstation hat insgesamt 35 Mitarbeiter.
                                                            Foto: Caritasverband Braunschweig/Mentasti

Anlässlich des Tages der Pflege am (heutigen) Freitag, 12. Mai, bedankt sich Magdalena Gruber, Vorstand des Caritasverbandes Braunschweig e.V., stellvertretend für alle Pflegekräfte in dem Verband bei der Leitung und den Mitarbeitenden der Caritas-Sozialstation. Für diese Einrichtung der ambulanten Kranken- und Altenpflege in Trägerschaft des katholischen Caritasverbandes arbeiten 35 Frauen und Männer, davon 32 in der ambulanten Pflege.

„Ich möchte ein herzliches Dankeschön sagen für den unermüdlichen Einsatz für pflegebedürftige Menschen in der ambulanten Pflege“, betonte Gruber, die sich stellvertretend bei der Pflegedienstleiterin der Caritas-Sozialstation, Gabriele Ernst, mit einem Rosenstrauß und einer Pralinenschachtel für alle Mitarbeitenden bedankte. Jede Kollegin und jeder Kollegen erhielt als Dank außerdem einen Gutschein für eine Körpermassage.

„Die Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeit in der Pflege, die täglich mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein und großem Einsatz geleistet wird, kommt häufig zu kurz“, sagte Magdalena Gruber. Die Pflege sei ein anspruchsvoller und vielseitiger Beruf. „Unsere Mitarbeitenden verfügen über Fachkompetenz, Engagement, Zuverlässigkeit und Einfühlungsvermögen, um Pflegebedürftige in ihren Bedürfnissen zu versorgen“, ergänzte die Caritasverband-Vorstandsfrau.

Gruber betonte aber auch, dass die gesellschaftliche Anerkennung noch zu wünschen übrig lasse. Zudem müssten die Bedingungen im Pflegealltag unbedingt verbessert werden. „Die Pflegekräfte benötigten mehr Zeit für pro Patient. Das käme beiden, den zu Pflegenden und den Pflegekräften selbst, zugute“, unterstrich sie. Ambulante Dienste erhielten nach wie vor zu wenig Geld für ihre Dienste. Einrichtungen, die ihre Mitarbeitenden wie die Caritas tariftreu bezahlen, stünden dadurch unter großem Druck.

„Eine Wertschätzung drückt sich nicht zuletzt in der Bezahlung aus“, stellte Gruber klar. Katholische Träger bezahlen den Pflegekräften deutlich mehr als der Durchschnitt der Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen. Eine sichere Refinanzierung der erbrachten Leistungen ist aber nur zu gewährleisten, wenn eine tarifliche Bezahlung bei den Verhandlungen mit den Pflegekassen für alle Pflegeleistungen anerkannt werde, forderte das Vorstandsmitglied des Caritasverbandes Braunschweig.

Die Caritas-Sozialstation, die im Zusammenspiel der Braunschweiger Sozialstationen von vier verschiedenen Wohlfahrtsverbänden regional für den Süden und Südosten der Stadt zuständig ist, versorgt täglich bei 245 Einsätzen 201 Patienten. Manche von ihnen werden mehrmals täglich, im Einzelfall bis zu vier oder gar fünf Mal pro Tag, besucht.

Der Tag der Pflege wird in Deutschland seit 50 Jahren jeweils am Geburtstag von Florence Nightingale begangen. Die britische Krankenschwester gilt als Pionierin der modernen Krankenpflege.

 
Pressemitteilung

„Mama ist die Beste“

Karstadt Braunschweig setzt sich für Mütter ein und spendet 32.603€


Spendenübergabe an den Orts-Caritasverband Braunschweig (von links nach rechts): Magdalena Gruber (Vorstand CV Braunschweig), Gabriele Lengert-Czech (Sozialarbeiterin CV Braunschweig) und Barbara Kelling (Geschäftsführerin Karstadt Warenhaus Braunschweig).                                                              Foto: Karstadt

Braunschweig, 16.02.2017. Karstadt hat im 135. Jubiläumsjahr 2016 bundesweit die Aktion „Mama ist die Beste“ ins Leben gerufen.

Im Mittelpunkt dieser Aktion steht die Familie und hier im Besonderen der Einsatz für die Mütter. Karstadt rief Weihnachten 2015 zu dieser Wohltätigkeits-Aktion auf. Diese deutschlandweite Veranstaltung stand unter dem Motto „Mama ist die Beste“. Karstadt-Vertriebs-Chef Thomas Warnke stellte dazu fest: „Unser Land sollte all unseren Müttern dankbar sein. Sie sind wohl die wichtigsten Stützen der Gesellschaft und meistern täglich riesige Herausforderungen. Mit unserer Aktion sagen wir all unseren Kunden „Danke“.“ Karstadt übernimmt lokal soziale Verantwortung mit seinen 79 Standorten und ist stark auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort ausgerichtet. Die Jubiläumsaktion wurde so vorbereitet, dass Karstadt-Kunden in ihrer Karstadt Filiale abstimmen konnten, welche gemeinnützige Organisation, die sich auf vielfältige Art und Weise für Mütter in ihrer Stadt engagiert, finanziell unterstützt werden sollte. An die Gewinner-Organisation spendete Karstadt einen Cent pro Verkaufsbon, der in der jeweiligen Filiale erzeugt wurde. Darüber hinaus sammelte Karstadt mit vielen hundert Spendenboxen im ganzen Land Spendengelder, die am Ende der Aktion 2016 verdoppelt wurden.

In Braunschweig stimmten die Kunden für den Caritasverband Braunschweig e.V., mit seiner Beratungsstelle für Mutter-Kind-Kuren.

mehr...

 

 
 
 

Aktualisiert:
02. Oktober 2017 

 

Caritas-Kampagne 2017:

Zusammen sind wir Heimat

Die Caritas setzt sich für eine offene Gesellschaft ein, in der sich Menschen einander Heimat geben. Wir richten den Blick darauf, wie sich Einheimische und Zugewanderte begegnen, sich kennen lernen und gemeinsam aktiv werden können. Und wir fragen: Wie entsteht eigentlich Heimat? Wird Heimat wirklich weniger, wenn man sie teilt?  mehr

Caritasverband Braunschweig e.V.
Jahresbericht 2016 zum
downloaden 3 MB:

Wohlfahrtsmarken 2017:
Grimms Märchen - Die Bremer Stadtmusikanten

Die neuen Wohlfahrtsmarken begleiten uns durch die Geschichte in eindrucksvollen und farbenfrohen Bildern bis hin zum glücklichen Ausgang des Abenteuers.       mehr

Netzwerkprojekt AMBA



Am 30.06.2015 startete das von der Europäischen Union im Rahmen des AMIF geförderte, vom Land Niedersachsen und der UNO-Flüchtlingshilfe kofinanzierte Projekt „Aufnahmemanagement und Beratung von Asylsuchenden in Niedersachsen (AMBA)“.
 

AMBA: Die Ziele.

AMBA will die Aufnahmebedingungen für Asylsuchende in Niedersachsen durch eine Reihe von aufeinander abgestimmten Maßnahmen verbessern. In Kooperation mit Beratungsstellen sowie weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen (z.B. MigrantInnenorganisationen), den kommunalen Koordinierungs- stellen Migration und Teilhabe und den Dienststellen in den Erstaufnahmeeinrichtungen sorgt das Projektnetzwerk AMBA für die Gewährleistung einer bestmöglichen Aufnahme und sozialen Integration von Asylsuchenden in Niedersachsen.

Weitere Informationen zum Netzwerk siehe unter Migrationsdienst